Von Wolken und Dankbarkeit

Es gibt so Tage im Leben, an denen einfach nichts zusammenpasst. Der Computer streikt, das Kind kränkelt, das Projekt ist in Schieflage und der Kontostand im Minus. Das Wetter trüb und regnerisch und ebenso die Gedanken. Alles grau und neblig.


Heute ist so ein Tag für mich. Zum Glück weiss ich inzwischen, dass diese Tage nur Momentaufnahmen sind und vorüberziehen, wie Wolken am Himmel. Schliesslich bin ich nicht meine Gedanken und Emotionen: Ich bin derjenige, der diese trüben Gedanken und Emotionen wahrnimmt, der sie erlebt.


Was für ein befreiendes Gefühl! Ich darf und soll sie wahrnehmen, durchleben, hochkommen lassen- schliesslich bin ich ein Mensch. Aber dann auch wieder vorbeiziehen lassen, damit aus diesen Momenten eben nicht ganze Tage werden, in denen man in dieser trüben Stimmung hängen bleibt.


Das Leben ist schliesslich viel zu kurz für Trübsal – jeder Tag könnte der letzte sein.

Ich werde heute deshalb das tun, was ich meinen Coachees auch predige, um sich wieder ins Lot zu bringen: Eine Tasse Tee trinken, einen Spaziergang im Wald machen (die Terpene der Bäume, was für eine Wohltat!), eine kurze Meditation. Und mir vergegenwärtigen, wofür ich dankbar bin: Für mein schönes Zu Hause, meine gesunden Kinder, meine stabile Gesundheit und meine nährende Beziehung.


Was ist deine persönliche Wohlfühl-Strategie? Und wofür bist du dankbar? Schreib es in die Kommentare!


Carpe Diem


Susanne Schnyder



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